Biete |
Neu |
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Artikel-Nr. :
1132 |
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17.12.2005 |
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Artikel |
Arbeiten in Überdruck |
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Kommentar |
Taucher- und Druckluftarbeiten im maschinellen Tunnelvortrieb |
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Hersteller |
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Typenbezeichnung |
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Baujahr |
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Zustand |
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Preis |
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Standort |
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Land |
Deutschland |
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Ort |
Ammersbek |
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Beschreibung |
Ab einer Tiefe von 40 Metern, 4,0 bar Überdruck, kommt der Druckluftarbeiter in Bereiche wo es von der Zeit her nicht mehr interessant ist Druckluftarbeiten auf herkömmliche Art auszuführen. Da aber die nächste Generation von Tunnelprojekten immer länger und immer tiefer gebaut wird, war es nur eine Frage der Zeit und Gelegenheit den Einsatz von Tauchern für Arbeiten in Überdruck mit einzubeziehen.
Beim Bau der beiden Röhren unter der Westerschelde in den Niederlanden konnten die gesammelten Erfahrungen der 4. Röhre Elbtunnel und Wesertunnel eingebracht werden. Allerdings gab es hier neue und größere Probleme zu bewältigen. Hatten wir es am Elbtunnel noch mit Drücken bis 4,5 bar und am Wesertunnel mit Drücken bis 5,0 bar zu tun, so lautete die Aufgabenstellung bei den beiden Westerscheldetunneln Überdruck bis zu 8,5 bar.
Arbeiten in Überdruck bis 8,5 bar ist in Druckluft nicht mehr möglich, da der Stickstoff in der Luft narkotisch wird. Von daher verlief die Planung von Anfang an auf den Einsatz von Mischgasen hinaus. Um aber Mischgase erfolgreich einzusetzen mussten umfangreiche Vorbereitungen getroffen werden.
Im internationalen Geschäft des Offshore-Tauchen werden seit Jahrzehnten die Verfahren demonstriert, die auch für den Einsatz in Tunnelbohrmaschinen in Tiefenbereichen jenseits von 5 bar Überdruck einsetzbar sind. Es handelt sich hierbei um Gasgemische aus Sauerstoff mit Zumischung verschiedener Inertgase die je nach zu erwartendem Druckspektrum Einsatzzeiten von Tagen und Wochen (Sättigungsverfahren) ermöglichen. Für die Bereiche von 3,0 bis 6,0 bar in Überdruck ist die Anwendung von Druckluft als Arbeitsgas auch mit der Sättigungsmethode machbar und möglicherweise in der Zukunft vorzuziehen. Um aber Mischgase erfolgreich einzusetzen mussten umfangreiche Vorbereitungen an den Tunnelmaschinen und im Bereich der Logistik getroffen werden.
Für den Fall das Reparatur und Wartungsarbeiten nicht ausgeführt werden können, da eine Teilabsenkung des Bentonit im Abbauraum nicht möglich ist, wurde die Möglichkeit geschaffen Taucher für Kontrollarbeiten und den Werkzeugwechsel einzusetzen.
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